Unsere pädagogische Arbeit

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an den Vorgaben des Bildungs- und Orientierungsplans für Baden – Württemberg und an den Inhalten der christlich evangelischen Kirche.

Jedes Kind soll in unserem Kindergarten die Möglichkeit haben, individuell als eigenständige Persönlichkeit gefördert zu werden.

Jeder Entwicklungsbereich soll angesprochen werden:

Körper:

Die Kinder sollen ein positives Körpergefühl, sowie ein erstes Verständnis für ein gutes Gesundheitsbewusstsein entwickeln, gesunde Ernährung erfahren und die Möglichkeit haben sich viel zu bewegen.

Durch vielfältige Bewegungsmöglichkeiten wie :

- Turnen

- Spielen im Außengelände (Kletterturm , Fahrzeuge)

- Ausflüge in die Natur (Waldtage)

- Spielen im Flurbereich , Gruppenraum

- Rollenspiele , darstellendes Spiel

- Bewegungsspiele

- Entspannungsübungen (Traumgeschichten)

Sinne:

Die Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen wahr. Sie entdecken und erforschen durch

Sehen, Beobachten, Hören, Fühlen, Tasten, Riechen und Schmecken.

Sie brauchen ausreichend Raum und Zeit zum Ausprobieren, Experimentieren und Erleben.

Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben vielfältige Erfahrungen mit den Sinnen zu machen:

- Durch gemeinsames Essen (Essenszubereitung)

- Gestalterische Angebote (Malen , Basteln , verschiedene Materialien)

- Musikalische Angebote (Singen , Musizieren , Tanzen)

- Rollenspiele , darstellendes Spiel , Entspannungsgeschichten

- Naturerfahrungen (Spaziergänge, Waldtage)

- Museumsbesuche

Sprache :

Die Kinder bekommen vielfältige Möglichkeiten ihre Sprachkompetenz zu erweitern.

Dies geschieht durch tägliche Morgenkreise, Erzählkreise, Gespräche mit Kindern und Erzieherinnen, Bilderbuchbetrachtungen, Lieder, Fingerspiele, Singspiele, Rollenspiele aber auch durch das Würzburger Sprachprogramm für die Vorschulkinder.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Portfolioarbeit, die einen intensiven Dialog zw. dem Kind und den Erzieherinnen voraussetzt.

Denken:

Kinder sollen Dinge erforschen können, den Sachen auf den Grund gehen und ermutigt werden Warum – Fragen zu stellen, damit es sich:

- Ereignisse erklären kann

- Zusammenhänge erkennen kann

- Sachverhalte erkennen kann

- Hypothesen bilden kann

Die Kinder haben die Möglichkeit Natur zu erleben, Naturmaterialien (Blätter , Blüten , Steine etc.) zu sammeln , Informationen zu suchen (Bücher), Fragen zu klären.

Sie bekommen den ersten Zugang zu der Welt der Mathematik.

Durch Würfelspiele , beim Bauen und Konstruieren , beim Sortieren von Legematerial ,

beim täglichen gemeinsamen Zählen der Kinder im Morgenkreis , Bewegungs- und Hüpfspiele, aber auch durch angeleitete Zahlenprojekte .

Aber auch durch Phantasiegeschichten , Geschichten mit offenem Ende zum Weitererzählen,

Fortsetzen von Reimen wird das Kind zum Denken angeregt .

Ebenso beim Entwickeln von Regeln für die Gemeinschaft .

Gefühl und Mitgefühl :

Ein Kind muss erst mal lernen mit seinen Gefühlen umzugehen. Es soll seine eigenen Emotionen bewusst erleben, einen guten Umgang damit finden und dann auch ein Einfühlungsvermögen und Mitgefühl entwickeln (Empathie)

Dieses wird möglich durch:

- eine liebevolle und vertrauensvolle Atmosphäre , in der Kinder über ihre Sorgen und

Ängste sprechen können (Gesprächsrunden mit Kindern und Erzieherinnen)

- Gesprächsregeln (ausreden lassen – jeden ernst nehmen , respektvoller Umgang)

- Begleitung durch die Erzieherin bei Konflikten unter Kindern ,aber auch die Möglichkeit

selber Lösungen für Konflikte zu finden, Strategien auszuprobieren.

Gesprächskreise, Bilderbücher, Rollenspiele, Lieder, bildnerisches Gestalten und Musik bieten ebenfalls Möglichkeiten für die Kinder Gefühle auszuleben.

Sinn, Werte und Religion:

Wir möchten die Kinder dabei unterstützen eine positive weltanschauliche Grundüberzeugung zu finden.

Die religiöse Erziehung in unserem Kindergarten ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

Diese findet durch eine enge Zusammenarbeit mit unserer Pfarrerin Frau Lehmann- Etzelmüller statt, die regelmäßige religionspädagogische Angebote mit den Kindern durchführt und durch regelmäßige Gottesdienste die vom Kindergarten mitgestaltet werden.

Im Kindergartentag ist durch gemeinsame Tischgebete vor dem Mittagessen, sowie durch Bilderbücher, Lieder und Vorbereitung der religiösen Feste im Jahreskreis der Schwerpunkt religiöse Erziehung integriert.

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ Maria montessori