Zur Einweihung des Kastanienkindergartens am 29.03.2014

Ich möchte mit einer kleinen Reise in die Vergangenheit beginnen.

Als ich 1996 die Leitung des Kastanienkindergartens übernahm, war dieser eine 2-gruppige Einrichtung mit 25 Kindern und 4 pädagogischen Fachkräften. Es gab nur Regelplätze. Die Anzahl der angemeldeten Kinder stieg danach kontinuierlich an und im Jahr 2000 konnte die stillgelegte 3. Gruppe wieder eröffnet werden.

Im Jahr 2004 feierte der Kindergarten sein „ Hundertjähriges“

Nach und nach wurden die ersten unter 3-jährigen Kinder aufgenommen. ( Zuerst 2,9 Jahre, später ab 2 Jahre) Inzwischen bestand das Team aus 8 Erzieherinnen. Der Bedarf an mehr Betreuungszeit wurde jetzt immer deutlicher. Der Kindergarten reagierte und bot erst für 10, später für 20 Kinder eine Ganztagsbetreuung an 2 Tagen( Servicetage) an, die schnell ausgebucht waren. Zu diesem Zeitpunkt war klar: der Kindergarten benötigt mehr Räumlichkeiten und vor allem eine Renovierung.

Der Kindergarten hatte Glück: Es gab einen Kindergarten-Papa, der Architekt war , eine Stadt, die den Auftrag hatte Krippen-Plätze zu schaffen, und einen Träger, der eine Renovierung unterstützte.

Aus einer kleinen Renovierung wurde eine große. Nach etlichen Plänen und Änderungen wurde beschlossen, dass nur ein Neubau den vielfältigen Anforderungen einer Tageseinrichtung gerecht werden kann.

Im April 2012 zog der Kindergarten in das Nebengebäude der Schillerschule (Pavillon). Dort wurden die Plätze für die Servicetage auf 25 Plätze erhöht.

Die Eröffnung der 2 Krippengruppen mit jeweils 10 Plätzen erfolgte im Januar 2013. Diese Plätze waren schnell belegt.

Der Einzug ins neue Haus erfolgte im Dezember 2013.

Zurück zur Gegenwart:

Seit Januar 2014 ist der Kastanienkindergarten eine Tagesstätte mit 3 Kindergarten- und 2 Krippengruppen, die verschiedene Betreuungszeiten anbietet und von 7:00 bis 17:00 Uhr geöffnet ist. Das Team besteht mittlerweile aus 15 pädagogischen Fachkräften, die bis zu 87 Kinder betreuen.

Also eine rasante Entwicklungsgeschichte für dieses Haus.

Andrea Gräber-Spoer